Der Filter
O
O
O
O
O
 
DER FILTER
 
Eine wirkungsvolle Filterung muß sowohl sichtbare Abfall-Schwebstoffe als auch unsichtbare gelöste Abfallprodukte beseitigen können.
Wer unter der Vielfalt von Modellen, Größen und Preisklassen im Handel die richtige Wahl treffen will, muss auf ein günstiges Verhältnis von Filterleistung zur größe des eigenen Aquarium achten.Neben den Aussenfilter gibt es die sogenanten Innenfilter. Sie haben den Vorteil, das kein Schlauch benötigt wird.
© Zierfischfreunde Immenhausen-Holzhausen
Dadurch ist ein Schlauchplatzen mit erheblichen Wassserschaden ausgeschlossen. Dem Auslaufen eines Becken mit Aussenfilter kann man entgegenwirken, indem man ca 5cm unterhalb der Wasseroberfläche ein 3-5 mm Loch in den Ansaugrohren bohrt, damit bei platzen eines Schlauches Luft gesaugt werden kann und der Filter somit seine funktion des hebeprinzips verliert.
 
Der Filter soll die Aufgabe übernehmen, das Aquarium mechanisch und biologisch zu säubern. Die Filterleistung, damit verbunden die Filtergröße, wird nach der Beckengröße und des späteren Fischbesatzes berechnet. Der Filter soll in einer Stunde die hälfte des Beckeninhaltes umgewälst haben.
   
Filterleistung für 100 Liter Aquarium 
Besatz 1 cm Fisch/Liter Wasserinhalt Filterleistung pro Stunde Filtervolumen Inhalt
schwach 5 50 l 500 ml
normal 2 - 3 100 l 1000 ml
stark 1 150 l 2000 ml
 
 
Auf ein überbesetztes Aquarium sollte verzichtet werden. Die mechanische Filterung filtert die Schmutzpartikel wie z.B. Blätter, Futterreste oder Staub aus dem Aquarium.
Die biologische Filterung übernehmen Mikroorganismen.
 
Sie wandeln Ammoniak in Nitrit und Nitrit in Nitrat um.
Die Mikroorganismen benötigen hierzu eine große Oberfläche mit ausreichender Sauerstoff versorgung. Hierfür gibt es im Handel einige gute Filtermaterialien.
 
Da bei einem neu eingerichteten Aquarium die Mikroorganismen noch nicht bestehen, ist das Aquarium 4 - 6 Wochen einzufahren, das heist, ohne Fische zu betreiben.
           
     
> nach oben <